Biber am Oberrieder Weiher - eine unendliche Geschichte
Das neue Jahr 2011 haben die seit geraumer Zeit in der Weiheranlage selbst einquartierten Biber offenbar mit größterer Bissfreude begonnen. Dies zeigt eine aktuelle Bildserie vom 25.1.2011 unter diesem Bericht.
Von einer offenbar größeren Biberfamilie wurden dabei zahlreiche Bäume, nicht nur des jüngeren Bestandes verbissen, sondern auch 50-jährige und ältere Bestände benagt und im weiteren Wuchs nachhaltig geschädigt bzw. dauerhaft vernichtet. Auch bereits im Vorjahr "grenzwertig" verletzte Bäume wurden erneut befressen, so daß wohl nur noch "Brennholz" verbleibt.
Bauarbeiten der Tiere im Dammbereich lassen darüber hinaus schlimmes befürchten, was allerdings dem Landratsamt schon längst schriftlich angezeigt wurde.
Dem Verein bleibt somit nur die weitere Eigenhilfe schnellsten weitere Baumschutzgitter anzubringen um zu retten was noch zu retten ist .....
Natur in Schräglage ? ? ?
Eigentlich hat die Fischerei nichts gegen die Natur. Vielmehr: Wir als Fischer hegen die Natur mit dem Schwerpunkt Fische und sonstige aquatische Lebewesen und sorgen - zum Teil mit erheblichem Kostenaufwand, dass die Habitate (Lebensräume) stimmen. Dazu gehört selbstverständlich die Sicherung der Naturverträglichkeit jeglichen Handelns, so auch der Erhalt und die ergänzende Pflege einer Ufer- und Baumbepflanzung.Aber: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt..."
Seit wenigen Jahren haben wir leider diesen "Nachbarn". Es sind einige, bis zu 3o kg schwere, nachtaktive Tiere: Biber.An bzw. in unserer Weiheranlage bei Oberrieden haben sich einige dieser Biber eingenistet - natürlich ohne zu fragen. Wären sie friedlich oder sogar mit uns Fischer in der Natur kooperativ, so wäre wohl alles "paletti".. aber, so ist es leider, leider nicht.
Lieber Fischer- und Naturfreund überzeuge Dich selbst wie die Bilder vom November 2009 von unserer Weiheranlage sicher beweisen, so geht es nicht, auch wenn wir mit Geld und zahlreichen Arbeitsstunden versucht haben der Biberfamilie
klar zu machen, Bäume sind hier Naturbestand und nicht Kleinholz. Allein ein Biber fällt in einer Nacht einen Baum mit einem Durchmesser bis zu 50 cm.
Abhilfe könnte nur ein entsprechend stabiler Drahtschutz sicherstellen. Ob Drahtschutz zur Steigerung des Naturgenusses beiträgt bezweifeln wir ebenso wie Sie, aber dies ist pure "Notwehr" zu der man uns zwingt.
Auch können wir uns nicht vorstellen, dass unsere Weiheranlage die Basis für einen "Biberbiotop" sein kann ganz zu Schweigen dass die vom Biber in die Weiheranlage gefällten Bäume die Gewässernutzung erheblich beeinträchtigt, werden diese nicht mühsam entfernt.
Wir haben diese Schäden unter Hinweis auf Sicherheitsaspekte (Dammbauten und angrenzende öffentliche Straße) dem Landratsamt wiederholt schriftlich vorgetragen..
Ergebnis:
Der Biber steht unter Naturschutz, er hat gegenüber der übrigen Natur "Vorfahrt". Glauben auch Sie das dies so richtig ist?
Wenn ja, dann schauen Sie sich bitte diese Bilder doch nochmals genau an, können diese Ihnen wirklich gefallen??
Wenn nein, dann sagen Sie anderen, was hier mit falschen Naturschutz Behördlicherseits ohne Rücksicht auf den Eigentumsbestand anderer ohne Entschädigung durchgesetzt wird.
So wird es sicher nicht gehen !
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